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Monika Martin-Kleine Möwe Jonathan
03:41

Monika Martin - Kleine Möwe Jonathan

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Monika Martin Kleine Möwe Jonathan


Description
Das Leben der Möwe Jonathan entfaltet sich in diesem atmosphärischen Chanson. Die musikalische Ballade von Mike-Martin Robacki ist inspiriert von der wunderbaren Geschichte von Richard Bach. "Jonathan Livingston Seagull".

Robacki bei facebook:
http://www.facebook.com/pages/ROBACKI/138045146208122

Dieses Lied bei iTunes:
https://itunes.apple.com/de/album/die-mowe-jonathan-ep/id905007716

Buch: "Der Kuss der Sternenballerina" von ROBACKI bei Aamazon: http://www.amazon.de/Der-Kuss-Sternenballerina-Martin-Robacki/dp/1500197270/ref=tmm_pap_title_0

kompletter Song bei soundcloud unter: http://soundcloud.com/robacki/die-m-we-jonathan-jonathan

Didgeridoo: Christopher Reinhardt.

Deutsche Chansons / Liedermacher


MÖWE JONATHAN
Kompletttext von Mike-Martin Robacki nach Richard Bach

weiße - kleine - weiße möwe, weiße möwe jonathan
nimmt das futter von der mutter, hat noch nichts dazu getan
folgte nicht sardinenschwärmen, nicht dem treuen fischerboot
sorgt sich nicht ums überleben, um das all zu täglich brot
und der kleine träumt vom fliegen, steil im wilden aufwind stehn
jetzt das alte nest, die klippen von ganz oben mal erspähn
raseschnell der flut entgegen, senkrecht zu der sonne rauf
in die wolken schlafen legen, doch die mutter hält ihn auf

ein vogel lebt nicht nur zum fliegen! mahnt die alte mutter ihn
er lebt um zu überleben, um zu fressen, um zu fliehn
dass man sich den andern gleichstellt, über sie nicht hebt
die im tageswerk sich mühen und mit ihnen sorgt und lebt

mutters mahnung formt die jugend, macht sie endlich untertan
und so fliegt im schwarm, im kreischen - weiße möwe jonathan
doch er drängt nicht vor beim fischen, will von schwächeren nicht klaun
will nicht betteln, will nicht streiten, fliehen, hacken und nicht haun
alle möwen ziehn zum hafen, zu der alten fischerin
manchmal wirft sie von den sprotten ein paar faule köpfe hin
ach, sie kreischen, beißen, toben um das allerkleinste stück
jonathan meint, dieses tagwerk ist für mich bestimmt kein glück

und die fischer ziehn zum abend ihre spröden netze ran
möwen streiten um die reste, einsam segelt jonathan
still sieht er die klippen fahren tief dort unten durch die gicht
weit aufs meer entführn die winde, hoch zur nacht verstirbt das licht

und es bleibt von seiner trauer nur die schwerelosigkeit
nur ein grenzenloses fühlen - nächtliche unendlichkeit
dieses richtungslose treiben, dieses blinde sich-selbst-sein
er ist beides: himmel - möwe, fliegt durch sich, taucht in sich ein
steil im sturzflug in die träume, freiheit ist hier überall
schwarze meereswellenschäume stoppen seinen schnellen fall
nie hat er in seinem leben einen solchen schmerz gefühlt
nach drei tagen wird im koma jonathan ans land gespült

ein vogel lebt nicht nur zum fliegen! weint die alte mutter leis
und sie pflegt ihn durch den winter, viel zu schnell taut ihr das eis
was, noch immer dumm geblieben! kreischt der ganze möwenschwarm
wenn du nur den winden nachjagst bleibt dein möwenmagen arm!

doch jonathan spürt diese sehnsucht, schmerzhafter als seinen bruch
macht noch kaum vom sturz gesundet, seinen ersten flugversuch
die mutter schämt sich seiner torheit, als der schwarm sich distanziert
muss sie mit schweren schlägen suchen, dass sie anschluss nicht verliert

jonathan wird einsam älter, doch die zeit ist ihm zu kurz
er übt stündlich looping, sturzflug, schweben, trudeln ohne sturz
harpuniert mit seinem können besten fisch aus jeden schwarm
kinderspiel ist dieses leben und sein magen bleibt nicht arm
wunderbar sind diese bögen, schönheiten im klaren wind
und er seufzt im stillen gleitflug: ach, wie glücklich wir doch sind

aus dem träumen lockt ein sanftes flügelgleiten, still und schnell
neben ihm sind plötzlich brüder, reinsten federkleids zur stell
fliegen lächelnd ihm zur seite, eleganter noch als er
kurzer ruf, und alle stürzen kindisch sich aufs wilde meer

überschlag, spiralenaufstieg, schnellflug, jubelschrei im wind
jonathan braucht nicht zu fragen, wer die beiden andern sind
und sie spielen und sie lieben, malen die vollkommenheit
in die lüfte, aus dem selbstsein und aus der gemeinsamkeit

auch das sonnenlicht erhebt sich, löst die leichten wolken auf
holt die schöhnheit dieser brüder, blendend in sein licht hinauf
lässt zurück nur klare winde, dass das unbeschriebne bleibt
wartet, dass die nächste sehnsucht sich in diesen himmel schreibt

wartet, dass die nächste sehnsucht sich in diesen himmel schreibt
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